Kunst für die Neubauten

H-Kunst Kunst für die Neubauten
Das künstlerische Programm für die Neubauten wird von der Kunstkommission des Kantonsspitals St.Gallen erarbeitet. Es sind diverse künstlerische Interventionen vorgesehen. Seit 2016 laufen drei Projekte, welche die gesamte Bauzeit begleiten. Im Herbst 2018 wurde mit Haus 10 der erste Neubau künstlerisch ausgestattet. Weit fortgeschritten sind ausserdem die Kunst am Bau-Projekte für die Tiefgarage, die Treppenhäuser und die Liftanlagen.

Überblick über die aktuellen Projekte

Künstlerische Ausstattung des ersten Neubaus

Die künstlerische Ausstattung wurde zusammen mit der Architektur geplant und im Herbst 2018 realisiert. Die Zeichnungen von Jean-Christophe de Clercq passen sich dem bestehenden Material- und Farbkonzept, der Signaletik und den variablen Räumlichkeiten hervorragend an.

12-Jahre andauernder Work-in-Progress

Aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen sind drei Projekte, die auf die gesamte Bauzeit von 12 Jahren angelegt sind, den Bauprozess begleiten und die mit dem Neubau einhergehende Umgestaltung des Areals reflektieren.

hier, jetzt und anderswo

‹‹hier, jetzt und anderswo››

Der Künstler Claudio Moser kombiniert jedes Jahr Filmaufnahmen aus den beiden Spitälern mit Landschaftsansichten. Platziert wurden die ersten Videopaare im Pavillion des Restaurants Vitamin, im Haus 10 sowie im Ostschweizer Kinderspital. 

Mit dem Bau entstehende Reliefs

Die drei Treppenhäuser des Neubaus Haus 07A werden mit Reliefs in den Betonwänden aufgewertet. Sie entstehen beim Betonieren der Wände vor Ort. Bei einem Wettbewerb wurden zwei Projekte ausgewählt, die unterschiedliche Ansätze verfolgen.

Produktion und Poesie

‹‹Produktion und Poesie››

Die Künstlerin Miriam Sturzenegger sieht auf allen Stockwerken zusammenhängende Reliefflächen vor, die aus Abgüssen von 14 unterschiedlich gefalteten Papieren  immer wieder anders zusammengesetzt werden. Die an Bettdecken erinnernden Reliefs zieren das Bettenhaus 07A.

Memories H-Kunst

‹‹Memories››

Mithilfe eines digitalen Zeichenbaukastens entwickelt der Künstler Vinzenz Meyner zusammen mit 17 „Probanden“ individuelle Zeichnungen, die von einem Industrieroboters in die dritte Dimension überführt werden. Die bewusst archaisch wirkenden Reliefs werden die Besucherinnen und Besucher auf dem Weg in die Tiefgarage begleiten. 

Kunst, die in die Tiefe geht

Das Projekt von Jean-Luc Manz und Guilaume Othenin-Girard sieht eine flächendeckende Bemalung der Innenwände der Tiefgarage sowie die Applikation von handgefertigten Mosaiken vor.

Line Form Color

‹‹Line Form Color››

Die Autos, die in die Tiefgarage fahren, folgen der visuellen Linie, die auf jedem der 11 Stockwerke jeweils durch zwei komplementäre Farben gebildet wird. Stilisierte Pfeile unterstreichen die visuelle Orientierung.

Farbenfrohe Fahrt in die Höhe

Liftmaker H-Kunst

‹‹Liftmarker››

Aus der ursprünglichen Eingabe für die Tiefgarage entwickelte sich ein Projekt für die Besucherlifte. Nach der Uhr im Hauptbahnhof kommt eine weitere binäre Arbeit von Norbert Möslang nach St.Gallen: Bodenebene Fenster in den Liften geben die Sicht auf die Schachtwände und damit auf rund 55 Meter lange Farbfolgen frei.