Gesichtsschmerzen

Trigeminusneuralgie

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
Schädigungen an Hirnnerven können zu ausgeprägten Schmerzen oder unwillkürlichen Muskelzuckungen führen. Es gibt verschiedene Operationsformen, die hohe Erfolgsaussichten haben.

Kommt es zu einem druckhaften Kontakt zwischen einem Blutgefäss und einem Hirnnerven, kann es zu Reizungen dieses Nervs kommen.

Bei Hirnnerven, die Gefühlsinformationen vermitteln (Nervus Trigeminus, Nervus Glossopharyngeus), kommt es dann zu blitzartig einschiessenden Schmerzen ins Gesicht oder in den Rachen- und Zungenbereich.

Bei Hirnnerven, die die Muskeln des Gesichts versorgen, kommt es zu anfallsartigen Zuckungen. Charakteristisch dabei ist, dass sich diese Symptome durch Reize wie z.B. Berührung, Essen, Trinken, Rasieren oder auch Kälte auslösen (triggern) lassen.

Die Diagnose wird in erster Linie klinisch anhand der Symptome gestellt. Bildgebend kann das komprimierende Blutgefäss mittel feinschichtigen Magnetresonanzsequenzen (MRI) dargestellt werden.