Druckkontakt zwischen Hirnnerven und Blutgefäss

Vaskuläres Kompressionssyndrom (Trigeminusneuralgie, Hemispasmus Facialis, Glossopharyngeusneuralgie)

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Kommt es zu einem Druckkontakt zwischen einem Hirnnerven und einem Blutgefäss, kann dieser Nerv so stark gereizt werden, dass er Symptome wie Gesichtsschmerzen oder unwillkürliche Muskelzuckungen im Gesicht verursacht. In diesen Fällen ist es möglich, mit einer mikrochirurgischen Operation den Nerv zu entlasten. Die Erfolgsrate dieser Operationen ist hoch.

Wird ein Hirnnerv durch konstanten Druckkontakt gereizt, kann dies teilweise zu starken Symptomen führen. Bei Hirnnerven, die Gefühlsinformationen vermitteln (Nervus Trigeminus, Nervus Glossopharyngeus) kommt es meistens zu blitzartig einschiessenden Schmerzen ins Gesicht oder in den Rachen- und Zungenbereich. Bei Hirnnerven, welche die Muskeln des Gesichts versorgen, kommt es zu anfallsartigen Zuckungen. Charakteristisch dabei ist, dass sich diese Symptome durch Reize wie z.B. Berührung, Essen, Trinken, Rasieren oder auch Kälte auslösen (triggern) lassen.

Die Diagnose wird in erster Linie klinisch anhand der Symptome gestellt. Bildgebend kann das komprimierende Blutgefäss mittels feinschichtigen Magnetresonanzsequenzen (MRI) dargestellt werden.