Cholesterinerhöhung

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Erhöhte Cholesterinwerte gehören mit zu den wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Der Vorbeugung und Behandlung erhöhter Cholesterinwerte kommt daher eine wichtige Bedeutung zu.

Cholesterin wird im Blut in sogenannten Lipoproteinen transportiert. Eine Erhöhung der "Low-density Lipoproteine, LDL", also des LDL-Cholesterins ("schlechtes Cholesterin") ist ein wichtiger Risikofaktor für das Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Die Höhe des LDL-Cholesterins ist vor allem durch die Erbanlagen (Gene), zum Teil auch die Ernährung bestimmt. Besonders gesättigte (tierische) Fette können das LDL-Cholesterin erhöhen. Stark erhöhten LDL-Cholesterinwerten (> 5 mmol/l) liegt oft eine Familiäre Hypercholesterinämie zugrunde. Dies ist eine vererbte Störung des Cholesterinstoffwechsels, die schon bei jungen Personen zur Herzinfarkten führen kann. Es ist daher besonders wichtig, Patienten mit einer Familiären Hypercholesterinämie zu erkennen und frühzeitig mit cholesterinsenkenden Medikamenten zu behandeln.