Morbus Crohn

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Der Morbus Crohn ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und gehört mit der Colitis ulcerosa zur Gruppe der entzündlichen Darmerkrankungen (IBD/Inflammatory bowel disease). Die Erkrankung kann den gesamten Darm befallen und äussert sich unter anderem in Bauchschmerzen, blutigen Durchfällen und erhöhter Stuhlfrequenz. Der Morbus Crohn verläuft phasenweise in Ruhezeiten und akuten Schüben und ist nicht heilbar.

Beim Morbus Crohn treten After- und Darmbeschwerden oft gleichzeitig auf. Typische Beschwerden des Morbus Crohn sind Bauchschmerzen, blutige Durchfälle, eine erhöhte Stuhlfrequenz, sowie ein schmerzhafter Stuhldrang, Gangbildungen und Abszesse um den After. Bei jedem dritten Patienten treten Begleiterscheinungen im Sinne von entzündlichen Gelenkerkrankungen, Augenhautentzündungen oder auch Hautentzündungen auf.

Ein begünstigender Faktor für die Entstehung von Morbus Crohn ist das Rauchen, was auch den Schweregrad der Erkrankung beeinflussen kann.

Die Erkrankung tritt oft erstmals im Alter zwischen 15 und 30 Jahren auf. Ein weiterer Schub an Neuerkrankungen ist im AHV-Alter zu beobachten.

Schweizerische Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung

Die Vereinigung zählt über 2'000 Mitglieder. Sie bietet den betroffenen Personen Unterstützung und einen Erfahrungsaustausch im täglichen Umgang mit den entzündlichen Darmerkrankungen und deren Folgen.