Wechseljahre Behandlung

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In den Wechseljahren (Klimakterium) stellen sich die Hormone der Frauen um. Das kann zu Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüchen, depressiver Verstimmung und Schwindel führen. Die Wechseljahre sind eine natürliche Zeitspanne, die jede Frau durchläuft.

Die Hormone stellen sich um, der Östrogenspiegel sinkt, und mit den Hormonen verändern sich Körper und Psyche der Frauen. Dabei kann es auch zu Beschwerden kommen, klimakterisches Syndrom genannt. Betroffen von Wechseljahresbeschwerden sind ungefähr zwei Drittel der Frauen. Neben den klassischen Beschwerden fühlen sich viele Frauen nervös und reizbar. Sie schlafen schlechter, klagen über Erschöpfung und empfinden sich nicht mehr so leistungsstark wie früher.

Behandlung

  • Körperliche Aktivitäten, Sport und Fitness:
    Regelmässige Bewegung und Sport verbessern eine ganze Reihe an Beschwerden wie Wallungen und Schweissausbrüche. Frauen, die sich fit halten, werden von ihrem Körper durch «Glückshormone» wie den Endorphinen belohnt, was wiederum zu mehr innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit führt. Zudem bewirkt der Muskelaufbau, dass der Körper wieder mehr Energie verbrennt, und trägt dazu bei, die Figur zu halten. Und schlussendlich macht viel Bewegung müde. Dadurch gelingt es den Frauen leichter, besser einzuschlafen.
     
  • Entspannung:
    Es gibt eine ganze Reihe von Entspannungsübungen und Entspannungstechniken, die bei Wechseljahresbeschwerden für mehr Ausgeglichenheit sorgen sollen. Autogenes Training und Meditation lassen sich, einmal erlernt, gut in den Alltag einbinden. Einige Fitnessstudios und Yogaschulen bieten Kurse in Hormon-Yoga an, das speziell auf die Stimulierung weiblicher Hormone ausgerichtet ist. Mit den eher ruhigen chinesischen Bewegungsformen Qigong und Tai-Chi lassen sich Meditation und Bewegung vereinen. Damit sollen Heilungsprozesse sowohl körperlicher als auch seelischer Probleme unterstützt werden.
     
  • Gewicht und Ernährung:
    Viele Frauen neigen in den Wechseljahren dazu, an Gewicht zuzulegen, da ihre Muskelmasse abnimmt und damit der Energieumsatz sinkt. Übergewicht hat Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck zur Folge, ausserdem scheint es Wallungen und Schweissausbrüche zu verstärken. Viele Frauen fühlen sich überdies weniger attraktiv, was ihr Selbstwertgefühl schwächt und zu depressiven Verstimmungen führen kann. Deshalb raten Gynäkologen, den Body Mass Index (BMI) unter 25 zu halten. Wer also nicht übermässig zunehmen will, sollte schon zu Beginn der Wechseljahre die Ernährung an den veränderten Energieverbrauch anpassen. Geeignet ist zum Beispiel eine kalorienarme Vollwertkost mit viel Kalzium und Vitamin D.
     
  • Hormonersatztherapie
     
  • Phytotherapie