Darmpolypen

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Darmpolypen sind Schleimhautgeschwülste, die in den Hohlraum des Darms hineinragen. Sie können unterschiedliche Formen und Größen haben und einzeln oder in größerer Zahl auftreten.

Polypen kommen bei ca. 35 % der Bevölkerung vor; selten entstehen sie vor dem 30. Lebensjahr, gehäuft ab dem 60. Lebensjahr. Bei einer bestimmten Polypenart, dem sogenannten Adenom, besteht ein ca. fünfprozentiges Risiko der Krebsbildung.

In Westeuropa und den USA leiden im Vergleich zu anderen Teilen der Welt besonders viele Menschen an Darmpolypen. Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Darmpolypen und der Zusammensetzung der Ernährung. Es wird daher angenommen, dass:

  • Ein hoher Fettgehalt und ein geringer Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung eine Bedeutung für die Polypenbildung haben.
  • Alkohol und Rauchen die Entstehung von Polypen begünstigen.
  • Eine erbliche (genetische) Veranlagung eine Rolle spielt.

Kleinere Polypen machen in der Regel keine Beschwerden, weshalb sie meist zufällig bei einer aus anderen Gründen vorgenommenen Darmspiegelung (Koloskopie, Rektoskopie) entdeckt werden. Je größer die Polypen, desto häufiger treten Beschwerden auf:

  • Durchfall
  • Spuren von Blut und Schleim im Stuhl
  • Leichte Bauchschmerzen