Tumore im Bereich der Wirbelsäule

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  • St.Gallen
Die häufigsten Knochentumoren sind nicht primäre Knochentumoren des Skeletts, sondern Ableger von anderen Tumorarten (sogenannte "Metastasen"). Durch die Verbesserung der
Therapiekonzepte (medikamentöse Behandlung und Bestrahlung) haben sich die Überlebenszeiten der Tumorpatienten erheblich verlängert, was dazu führt, dass immer mehr Patienten auch Probleme mit den Metastasen im Bereich der Wirbelsäule bekommen, welche behandelt werden müssen.

Unklare Skelett- oder Wirbelsäulenschmerzen bei einer Tumorvorgeschichte sind weiter abklärungsbedürftig! Knochenauflösende  Metastasen: Brustkrebs, Lungenkrebs, Nierenkrebs, Schilddrüsenkrebs, Gebärmutterkrebs. Knochenaufbauende Metastasen: Prostatakrebs

Indikation zum wirbelsäulenchirurgischen Eingreifen

  • starke, nicht anders beherrschbare Schmerzen
  • Akut drohende oder manifeste neurologische Ausfälle
  • Frakturen der Wirbelkörper durch Metastasen (sog.«pathologische Frakturen»)
  • Diagnosesicherung (Biopsien)

Operationsziele

  • Schmerzverbesserung, Verbesserung der Lebensqualität
  • Verbesserung oder Vermeidung von neurologischen Ausfallserscheinungen (Einengung von Rückenmark oder Nerven)
  • Wiederherstellung der Stabilität und Form der Wirbelsäule