Überaktive Blase (ÜAB) Therapie

Reizblase, Overactive bladder (OAB), Dranginkontinenz

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Therapie der überaktiven Blase:

Eine überaktive Blase wird mittels verschiedener, einander ergänzender Therapieformen behandelt. In erster Linie empfiehlt man ein Beckenbodentraining, welches von einer spezialisierten Physiotherapeutin geleitet wird und mehrere Komponenten beinhaltet. Neben einer Schulung über das richtige Verhalten beim Trinken und Wasserlösen kommen auch verschiedene Verfahren zur Beruhigung der Blase zum Einsatz. Neben Entspannungstechniken werden u.a. auch Sonden in der Scheide oder im After verwendet, die einen kaum wahrnehmbaren Stromfluss erzeugen und darüber zu einer Beruhigung der Blasenmuskulatur beitragen.

Desweiteren gibt es Medikamente, durch die Drangbeschwerden positiv beeinflusst werden. Hierunter zählen sogenannte Anticholinergika und beta-3-Adrenozeptor-Agonisten. Sollten alle Massnahmen versagen, so hilft oft noch das Einspritzen von Botox in den Blasenmuskel, wodurch dieser ruhiggestellt wird.