Nierenkrebs

Nierenzellkarzinom

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Der bösartige Nierentumor (Nierenzellkarzinom) stellt europaweit 2-3 Prozent aller bösartigen Tumoren dar und ist gleichzeitig, nach dem Prostatakarzinom und dem Urothelkarzinom der Harnblase, der dritthäufigste urologische Tumor. Am häufigsten wird das Nierenzellkarzinom im Rahmen einer Routineuntersuchung beim Hausarzt (Ultraschall) oder als Zufallsbefund bei bildgebenden Untersuchungen (z.B. Computertomographie) gefunden.

Wird der Verdacht auf ein Nierenzellkarzinom gestellt und ist dieser mittels Bildgebung (Computertomographie oder Kernspintomographie) bestätigt, muss der Tumor operartiv entfernt werden. Kleinere bis mittelgrosse Tumoren (bis ca. 7 cm) können häufig unter Belassen der Niere entfernt werden, bei grösseren Tumoren muss die betroffene Niere meistens mitentfernt werden.

Die Klinik für Urologie bietet hierbei sowohl die offene als auch die laparoskopische (Schlüssellochtechnik) Operationsverfahren an. Da der Mensch über zwei Nieren verfügt, ist in den meisten Fällen nach der Operation keine wesentliche Lebensumstellung nötig.