Verkehrsmedizinische Begutachtung

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  • St.Gallen
Bei der verkehrsmedizinischen Begutachtung wird im Zusammenhang mit der Frage nach einer Suchtmittelproblematik oder einer Erkrankung zur Fahreignung Stellung genommen.

Verkehrsmedizinische Fahreignungs-Gutachten werden gewöhnlich durch die Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) veranlasst, wenn sich z.B. aufgrund eines oder wiederholter Verkehrsereignisse Zweifel an der Fahreignung ergeben.

Die Verkehrsmedizin St. Gallen erstellt Fahreignungs-Gutachten für den gesamten ostschweizer Raum. Das verkehrsmedizinische Gutachten soll eine möglichst breite Beurteilungsbasis aufweisen und stützt sich auf folgende Bausteine ab:

  • Angaben aus den Akten zur Verkehrsvorgeschichte
  • Ausführliches Untersuchungsgespräch
  • Körperliche Untersuchung
  • Laboranalysen (Blut-, Urin- und Haarprobe)
  • Einholen von Fremdauskünften (Hausärzte, Therapeuten, Kliniken)
  • Ggf. verkehrspsychologische Untersuchung
  • Wenn erforderlich fachärztliche Untersuchungen, z.B. beim Herzspezialisten

Die Fahreignung kann uneingeschränkt (ohne Auflagen) oder auch nur bedingt (mit Auflagen) befürwortet werden. Wird die Fahreignung verneint, so sind im Gutachten die aus verkehrsmedizinischer Sicht notwendigen Bedingungen zu formulieren, um den festgestellten Eignungsmangel zu beseitigen.

Im Weiteren können verkehrsmedizinische Untersuchungen periodisch durchgeführt werden. Gemäss der Verkehrszulassungsverordnung (VZV) müssen sich Inhaber (und auch Bewerber) von höheren Führerausweis-Kategorien, z.B. Taxi-, LKW- oder Carchauffeure, regelmässigen Kontrolluntersuchungen unterziehen. Diese Untersuchungen werden im Kanton St. Gallen durch verkehrsmedizinische Vertrauensärzte vorgenommen.

Weitere Informationen unter www.sgrm.ch, Verkehrsmedizin, Sektion Verkehrsmedizin: Verkehrsmedizinische Untersuchungsstandards