Delirmanagement

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
  • Flawil
Die akute Aufmerksamkeitsstörung/Verwirrtheit ist eine häufige Komplikation bei hospitalisierten Patientinnen und Patienten. Besonders ältere und kognitiv beeinträchtigte Menschen haben ein hohes Risiko, an einem Delir zu erkranken.

Das Auftreten eines Delirs ist für alle Beteiligten mit negativen Konsequenzen und Belastungen verbunden. Es gibt verschiedene Delirformen: das hyperaktive Delir (auffällige Unruhe/Verwirrtheit), das hypoaktive Delir (kann einer Depression ähneln) und Mischformen. Ein Delir ist ein Notfall und bedarf einer schnellen und fachgerechten Behandlung.

Die Klinik für Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie leitet die interdisziplinäre Arbeitsgruppe «Delirmanagement», und ist verantwortlich für die unternehmensweite Umsetzung des Delir-Behandlungsstandards am Kantonsspital St.Gallen. Dabei gelten an allen Standorten einheitliche Dokumente für die Prävention, Erkennung, Erfassung und Behandlung deliranter Zustände.

Im Rahmen der konsiliarpsychiatrischen Tätigkeit unterstützen die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie die Behandlungsteams der Stationen. Sie bieten fachliche Hilfe bei der Diagnostik, Differentialdiagnostik und Behandlung deliranter Patientinnen und Patienten. Zudem pflegt die Klinik für Psychosomatik und Konsiliarpsychiatire eine intensive Zusammenarbeit mit dem pflegerischen Delirkonsiliardienst der Abteilung «Entwicklung und Qualitätsmanagement Pflege».