Infusion von L-Dopa direkt in den Dünndarm

Kontinuierliche intrajejunale Infusion von L-Dopa

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
Über ein externes Pumpensystem wird kontinuierlich L-Dopa direkt in den Dünndarm des Patienten infundiert.

Im Lauf der Parkinsonerkrankung wird es immer schwieriger, Patienten stabil gut beweglich zu halten. Die Beschwerden schwanken häufig zwischen vermehrter Unter- und Überbeweglichkeit. Mit Hilfe der Duodopapumpe kann in dieser Situation eine kontinuierliche Gabe von L-Dopa erreicht werden, wodurch sich Wirkungsschwankungen (Fluktuationen) und Überbeweglichkeit (Dyskinesien) bessern. 

Während eines stationären Aufenthaltes von 2 Wochen wird über eine Nasensonde ausgetestet, ob ein Patient auf die Behandlung mit L-Dopa anspricht. Erst dann erfolgt durch Fachärzte der Klinik für Gastroenterologie die Anlage einer Sonde durch die Bauchdecke direkt in den Dünndarm. Wenn dieser Eingriff durch ein erfahrenes Team wie am Kantonsspital St.Gallen durchgeführt wird, ist das Risiko einer Komplikation gering.