Behandlung der Symptome einer Parkinsonerkrankung

Konservative, symptomatische Therapie der Parkinsonerkrankung

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
Für die medikamentöse Therapie der Parkinsonerkrankung stehen viele Optionen zur Verfügung mit Hilfe derer die Krankheit über Jahre gut kontrolliert werden kann.

Die wichtigste Grundlage der Therapie einer Parkinsonerkrankung ist der medikamentöse Ersatz des Botenstoffs „Dopamin“, welcher beim Patienten zu wenig vorhanden ist. Hierzu stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die den Dopaminmangel über Jahre gut ersetzen können.

Ein zweiter wichtiger Pfeiler in der Parkinsontherapie ist die Physiotherapie. Je nach Beschwerdebild kann auch die Sprach- und Schlucktherapie (Logopädie) sowie die Ergotherapie hilfreich sein. Parallel dazu ist eine regelmässige körperliche (sportliche) Betätigung ausserhalb von Therapien von grossem Nutzen. Aber auch geistige und seelische Bewegung sowie soziale Kontakte zu Freunden und Familien sind von grosser Bedeutung.

Die Erkrankung schreitet in der Regel im Lauf der Jahre fort und eine gute medikamentöse Einstellung mit Tabletten wird immer schwieriger. Für diese fortgeschrittenen Stadien stehen aktuell weitere sehr wirksame Therapiemöglichkeiten zur Verfügung: die Tiefe Hirnstimulation (Hirnschrittmacher) oder eine Pumpe (Apomophinpumpe), welche kontinuierlich ein Medikament unter die Haut oder direkt in den Magen abgibt.