Tumor Rückenmark Diagnostik

Radiologische Diagnostik

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  • St.Gallen
Zur Abklärung von Beschwerden, welche auf einen Rückenmarkstumor hindeuten könnten, wird vor allem die radiologische Diagnostik benötigt.
Bildgebende Verfahren sind: Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgennativaufnahmen, Myelographie (Kontrastmitteldarstellung des Wirbelkanals) und ggf. Angiographie (Gefässdarstellung).

Lokalisation von Tumoren

Grundsätzlich kommen spinale Tumoren in allen Wirbelsäulenabschnitten vor, sprich an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule bis hin zum Kreuzbein. Jedoch liegen bestimmte Tumoren bevorzugt in bestimmten Regionen.

Meningeome und Neurinome liegen zum Beispeil meist innerhalb der Rückenmarkshaut (intradural), aber sind nicht infiltrierend - das heisst sie wachsen nicht ins Rückenmark ein (extramedullär), müssen jedoch bei der Operation sehr vorsichtig von diesem getrennt werden.

Gliome liegen intradural und intramedullär (innerhalb des Rückenmarks); bisweilen sind diese Tumor gut oder weniger gut vom gesunden Nervengewebe abgrenzbar. Es gibt auch Tumore, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Rückenmarks vorkommen können, wie beispielsweise Metastasen oder Ependymome.

Die radiologische Diagnostik gibt nicht nur Aufschluss über die Höhenlokalisation sondern zeigt auch, wie der Tumor in Relation zum Nervengewebe liegt. Dies ist massgeblich für die operative Behandlung relevant und entscheidet ob und welche Art von spezieller OP Technik eingesetzt werden muss (z.B. Neuromonitoring mit Elektrophysiologie, intraoperativer Ultraschall, Tumor-Fluoreszenz, etc.).