Operationen bei Wirbelbrüchen

Wirbelfraktur / Wirbelkörperfraktur

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
Bei reiner Schmerzsymptomatik und gut erhaltener Statik können konservative Therapiemassnahmen in Betracht gezogen werden. Treten neurologische Ausfälle auf, ändert sich die Statik der Wirbelsäule und ist die Fraktur instabil, sind hingegen operative Interventionen notwendig.

Je höher das Risiko, dass der Wirbelbruch zu einer Rückenmarks-Verletzung führt, desto dringlicher rät der Chirurg zu einer operativen Therapie um das Rückenmark zu schützen. Es gibt eine Reihe von Eingriffen, die von minimal-invasiven Interventionen bis hin zu relativ ausgedehnten Stabilisationseingriffen reichen.

Eine minimal-invasive Operation wird in der Regel unter Vollnarkose ausgeführt. Über kleine Stichinzisionen werden Arbeitshülsen in den Wirbelkörper eingeführt. Über diese wird ein spezieller Knochenzement unter Röntgenkontrolle in den Wirbelkörper eingebracht. So können die Wirbelsäule stabilisiert und die Schmerzen gelindert werden.

Bei zusätzlicher Instabilität werden die Wirbelkörper mit Schrauben stabilisiert. Die Operationsmethoden müssen individuell abgestimmt werden. Meist folgt auf die operative Therapie eine Nachbehandlung; ggf. wird auch ein Stützkorsett angepasst. So wird die Mobilität der Patienten schnellstmöglich sichergestellt.