Fraktur der Wirbelsäule Diagnostik

Brüche an der Wirbelsäule konservativ oder operativ behandeln

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
Schwere Frakturen (Brüche) der Wirbelsäule nach Stürzen und/oder Unfällen werden im Rahmen der Notfallversorgung abgeklärt. Feinere Frakturen die bei geminderter Knochendichte auch ohne relevantes Trauma auftreten können sind bisweilen schwierig zu diagnostizieren.

Zur Diagnostik von Wirbelfrakturen stehen generell die Röntgenaufnahmen, Computertomographie und die Magnetresonanztomographie zur Verfügung.

konventionelles Röntgen

Das konventionelle Röntgen dient heutzutage insbesondere zur Verlaufsbeurteilung nach bereits diagnostizierter Wirbelfraktur. Hier kann abgebildet werden, ob und zu welchem Ausmass sich die Statik der Wirbelsäule durch die Fraktur verändert. 

Computertomographie (CT)

Die CT bietet eine exzellente Darstellung der knöchernen Anatomie. Sowohl Art, Ausdehnung als auch Grad der Stabilität einer Fraktur sind häufig abschliessend mit Hilfe der CT zu beurteilen. Wenn es trotz qualitativ hochwertiger CT noch Unklarheiten gibt (z.B. Ausmass der ligamentären Verletzung) benötigt es manchmal eine zusätzliche MRT. 

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT-Untersuchung kann helfen ligamentäre Verletzungen zu erkennen, die z.T. bei der Klassifizierung "stabil" vs. "instabil" eine Rolle spielen. Zudem sind gewisse Sequenzen der MRT (z.B. STIR) hilfreich um bei Patienten mit mehreren Frakturen der Wirbelsäule zu entscheiden welche dieser Frakturen noch "chronisch aktiv" und welche "abgeheilt" sind. Dies ist wichtig um bei Patienten mit Rückenschmerzen schmerzhafte von stillen Segmenten zu unterscheiden.