Behandlung eines Wasserkopfs

Verschluss-Hydrocephalus, endoskopische Ventrikulostomie

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  • St.Gallen
Bei einem Wasserkopf kann mittels einer endoskopischen Operation minimalinvasiv ein neuer Abfluss für das Nervenwasser geschaffen werden.

Endoskopische Behandlung

Sollte ein Verschluss der inneren Nervenwasserwege vorliegen, besteht die Möglichkeit, eine Eröffnung einer dünnen Membran am Boden der dritten Hirnwasserkammer durchzuführen. So wird dem Nervenwasser ein neuer Abflussweg geschaffen. Diese Operation (Ventrikulostomie) führen die Spezialisten minimalinvasiv über ein kleines Bohrloch durch. Eine dünne Kameraoptik mit Arbeitskanälen (Endoskop) wird in die Hirnwasserkammer navigiert und dann unter Sicht die Eröffnung der Membran durchgeführt.

Nachkontrollen

Meistens verringern sich die Symptome, insbesondere der Kopfdruck, unmittelbar nach der Operation. Die Störungen der Hirnleistung benötigen jedoch längere Zeit und können um den Heilungsprozess zu beschleunigen trainiert werden. Nach einem Jahr erfolgt eine Kontrolle mittels MRI. Der Durchfluss im Bereich der neuen Öffnung kann damit gesehen und beurteilt werden.