Behandlung eines Hypophysentumors

Hypophysenadenom, Prolaktinom, Rathkesche Zyste, Kraniopharyngeom, Akromegalie

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  • St.Gallen
Die Behandlung von Tumoren im Hypophysenbereich erfolgt immer interdisziplinär. Die Klinik für Neurochirurgie arbeitet dazu eng mit den Fachrichtungen der Klinik für Endokrinologie, der Klinik für Radio-Onkologie und der Hals-Nasen-Ohrenklinik zusammen.

Behandlungsmethoden

Sollte sich der Tumor medikamentös behandeln lassen, erfolgt dies durch die Klinik für Endokrinologie. Eine allfällige Operation wird gemeinsam mit der Hals-Nasen-Ohrenklinik durchgeführt. Mittels eines minimalinvasiven endoskopischen Zugangs durch die Nase wird der Tumor am Boden der Schädelbasis entfernt. Sollte sich im Verlauf ein erneutes Tumorwachstum zeigen und wäre eine neuerliche Operation nicht möglich, steht als weitere Behandlungsmethode die hochgenaue Bestrahlung zur Verfügung.

Nachkontrollen

In den nächsten Jahren sind regelmässige Nachkontrollen des Hormonstatus mit allfälliger Substitution von Hormonen sowie bildgebende Kontrollen mittels MRI nötig. Die Befunde werden wieder interdisziplinär am gemeinsamen Board von Fachspezialisten besprochen.