Messung des Säuregehaltes im Bereich des Kehlkopfes

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Mit der pH-Metrie kann über 24 Stunden der pH-Wert (d.h. der Säuregehalt) im Bereich des Kehlkopfes (=Larnyx) gemessen werden.

Bei einer Refluxerkrankung (Rückfluss von Magensäure aus dem Magen nach oben) kann es einerseits zu Veränderungen im Bereich der Speiseröhre kommen (dies verursacht dann unter Umständen das „Sodbrennen“), andererseits kann auch der Kehlkopf durch aufsteigende Magensäure betroffen werden. Dafür reichen schon vergleichsweise geringe Mengen Säure aus.

In der Pneumologie spielt dies vor allem eine Rolle bei der Hustenabklärung, bei Asthma, bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und anderen Erkrankungen, z.B. der Lungenfibrose.

Bei der Larynx-pH-Metrie wird eine Messsonde über die Nase eingelegt und so platziert, dass die Spitze etwa auf Höhe des Gaumenzäpfchens liegt. Danach wird sie mit einem speziellen Plaster an der Wange fixiert und verbleibt so für 24 h. In der ersten Stunde kann es noch zu einem Fremdkörpergefühl kommen, welches dann in den meisten Fällen verschwindet. Diese Sonde wird an ein kleines Gerät angeschlossen, welches die Messungen aufzeichnet und speichert.

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