Warum Kantonsspital St.Gallen

Ausbildnerin zeigt der Lernenden wie sie vorgehen soll
Das Kantonsspital St.Gallen stellt die spezialisierte und überregionale Zentrumsversorgung im Einzugsgebiet in der Ostschweiz sowie die Grundversorgung in der Region St.Gallen, Rorschach und Flawil sicher. Dazu sind adäquat ausgebildete, richtig eingesetzte und motivierte Mitarbeitende unerlässlich.

Das Kantonsspital St.Gallen fördert und unterstützt die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitenden. Jährlich nutzen über 600 Personen – von der Grundbildung über die Höhere Fachschule bis hin zur Fachhochschule inklusive Nachdiplomstudiengänge – das Angebot. In internen und externen Fort- und Weiterbildungsangeboten des Kantonsspitals St.Gallen werden sowohl die fachliche Bildung als auch methodische Kompetenzen gefördert.

Die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit nimmt am Kantonsspital St.Gallen einen wichtigen Stellenwert ein. So arbeiten über 5500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hand in Hand. Sie erbringen hochstehende medizinische Leistungen und orientieren sich dabei am Leitbild des Kantonsspitals St.Gallen.

Ein wichtiges Statement möchte das Kantonsspital St.Gallen auch in der Vereinbarkeit von Familie bzw. Freizeit und Beruf setzen. Dieser Aspekt wird in der frühzeitigen Dienstzeitplanung berücksichtigt und soll durch verschiedene Angebote zur Work-Life-Balance unterstützt werden.

Anstellungsbedingungen

Das Kantonsspital St.Gallen bietet ein spannendes Arbeitsumfeld und möchte dieses unter anderem mit attraktiven Anstellungsbedingungen unterstützen. Die Rechte und Pflichten der Mitarbeitenden sind im kantonalen Personalgesetz festgehalten.

Lohn/Zulagen

Die Grundlage für die Festlegung des Lohnes bilden das Personalgesetz und die Richtlinien des Kantons St.Gallen.

In einem ersten Schritt werden die Mitarbeitenden in die Laufbahn eingeteilt, die der Tätigkeit entspricht, die am Kantonsspital St.Gallen ausgeübt wird. Für die definitive Lohneinstufung sind Berufserfahrung, Ausbildung und Funktion relevant.

Ausserordentliche Arbeitszeiten (Nacht- oder Wochenendarbeit und an Feiertagen) sowie die Ausübung einer speziellen Funktion werden entsprechend den Richtlinien vergütet.

Arbeitszeit/Ferien

Am Kantonsspital St.Gallen besteht die Möglichkeit in einem Teilzeitpensum zu arbeiten. Mitarbeitende, die nicht in einem Dienstplan tätig sind, können – im Rahmen der gleitenden Arbeitszeit – Arbeitsbeginn und -ende sowie Zeitpunkt und Dauer der Mittagspause flexibel gestalten. In jenen Bereichen, die nach Dienstplan tätig sind, wird die Norm-Arbeitszeit vorgegeben. Diese legt Arbeitsbeginn und -ende fest und bestimmt die täglichen Kompensations-möglichkeiten sowie die Arbeitsunterbrüche.

Die Dienstpläne werden in allen Kliniken/Instituten/Fachbereichen des Kantonsspitals St.Gallen frühzeitig erstellt, was die Planung des Freizeit- und Familienlebens ermöglichen soll.

Die Anzahl Ferientage sind in der untenstehenden Tabelle nach Alter aufgelistet. Der Ferienanspruch kann je nach Arbeitszeitmodell (Bandbreitenmodell) erhöht werden.

 

Alter Mitarbeiter/innen Kaderärzte/Kaderärztinnen
< 20

28

-
20 - 49

23

20 + 10 Kompensation
50 - 59

28

25 + 10 Kompensation
60 - 65

30

30 + 10 Kompensation
Sozialversicherung/Abzüge

Vorsorgesystem Schweiz

Die Vorsorge in der Schweiz beruht auf einem Drei-Säulen-Konzept: der staatlichen, der beruflichen und der privaten Vorsorge. Dieses soziale Netz will die finanziellen Auswirkungen bei Invalidität, Alter und Tod auffangen.

Ausführliche Informationen zum Drei-Säulen-Prinzip

Bundesamt für Sozialversicherungen


Sozialversicherung/Abzüge

Alle Mitarbeitenden des Kantonsspitals St.Gallen werden bei den – in der Schweiz obligatorischen und üblichen – Sozialversicherungen angemeldet. Die Versicherungsbeiträge der Mitarbeitenden werden vom Bruttolohn abgezogen. Bei ausländischen Mitarbeitenden kommt je nach Typ des Ausländerausweises zusätzlich vom Bruttolohn die Quellensteuer zum Abzug.


Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)

Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) soll den Existenzbedarf bei Wegfall des Erwerbseinkommens in Folge von Alter oder Tod decken.

Die AHV ist eine obligatorische Versicherung für alle Personen, die in der Schweiz wohnen oder erwerbstätig sind.

Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)


Invalidenversicherung (IV)

Die Invalidenversicherung (IV) soll den Versicherten im Falle einer Invalidität die Existenzgrundlage sichern. Die IV ist eine obligatorische Versicherung für Personen, die in der Schweiz wohnen oder erwerbstätig sind.

Invalidenversicherung (IV)


Berufliche Vorsorge (BVG)

Zusammen mit der AHV/IV soll die obligatorische berufliche Vorsorge (BVG) die Fortführung der ge­wohnten Lebens­haltung ermöglichen.

Versicherungskasse Staatspersonal

Versicherte bei der Vorsorgestiftung VSAO


Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist Sache des Arbeitnehmers. Grundsätzlich sind alle in der Schweiz wohnhaften oder erwerbstätigen Personen verpflichtet, einer obli­gatorischen Krankenpflegeversi­cherung (Grundversicherung) in der Schweiz beizutreten. Die obligatorische Krankenversicherung leistet Beiträge im Falle von Krankheit, Unfall (nur wenn keine andere obligatorische oder private Versicherungsdeckung vorhanden ist) und Mutterschaft. Die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung sind vom Bund definiert und deshalb einheitlich.

Mehr zu den Leistungen, zur Befreiung des Versicherungsobligatoriums

Prämienvergleich der einzelnen Krankenversicherungen


Unfallversicherung

Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als acht Stunden pro Woche sind obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Als Arbeitnehmer gelten Personen, die im Sinne der AHV einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nach­gehen.

Die Mitarbeitenden des Kantonsspitals St.Gallen sind bei der AXA Winterthur gegen die Folgen von Berufsunfällen, bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als acht Stunden auch ge­gen die Folgen von Nichtbe­rufsunfällen, versichert. 

Mehr Informationen zur Unfallversicherung


Arbeitslosenversicherung

In der Schweiz sind Arbeitnehmer gemäss Arbeitslosenversicherungsgesetz gegen die Folgen von Arbeitslo­sigkeit versichert.

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen

Bundesamt für Sozialversicherungen


Quellensteuer

Der Quellensteuer unterliegen alle ausländischen Arbeitnehmer, welche die fremdenpolizeiliche Nieder­las­sungsbewilligung (Ausweis C) nicht besitzen, im Kanton jedoch steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt haben und Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit beziehen. Ebenfalls der Quellensteuer unterliegen Personen mit einer Grenzgängerbewilligung. Der Arbeitgeber rechnet die Quellensteuer direkt ab.

Von der Quellensteuer ausgenommen sind ausländische Arbeit­nehmer, die mit einem Ehegatten, der das Schweizer Bürgerrecht oder die Nie­derlassungsbewilligung besitzt, in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben.

Kantonales Steueramt St.Gallen


Lohnfortzahlung bei krankheits- und unfallbedingter Abwesenheit

Wird die Tätigkeit wegen Krankheit ausgesetzt, wird der Lohn für 24 Monate innert drei Jahren ausgerichtet (bzw. bei einem befristeten Vertrag längstens bis zu dessen Ablauf). Die Lohnfortzahlung beträgt während der ersten 12 Monate 100% und anschliessend 80% des Lohnes. Während der Probezeit besteht der Anspruch auf Lohnfortzahlung infolge Krankheit während eines Monats. Die Verlängerung der Probezeit bewirkt keine Verlängerung der Dauer des Anspruchs.

Ist die Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalls eingetreten, wird die Besoldung während 12 Monaten voll und während weiteren 12 Monaten, längstens bis zur Ausrichtung einer Rente, im Umfang von 80% der ursprünglichen Besoldung ausgerichtet. Nach Ablauf der genannten Fristen erlischt der Lohnanspruch gegenüber dem Kantonsspital St.Gallen. Bei einer befristeten Anstellung dauert der Lohnanspruch längstens bis zu deren Ablauf. Allfällige weitere Taggeldansprüche, nach Ablauf der erwähnten Fristen, werden dann vom Versicherer direkt an den Versicherten ausbezahlt.

Die Besoldung kann gekürzt oder verweigert werden, wenn die Krankheit oder der Unfall auf grobes Selbstverschulden zurückzuführen ist.