Nina Gegenschatz

macht die Lehre zur Kauffrau EFZ

KV KV Telefon
Nina Volleyball
Nina mit ihrem Bruder beim Volleyball spielen

Mein Name ist Nina Gegenschatz, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Speicher im schönen Kanton Appenzell Ausserrhoden. In meiner Freizeit spiele ich gerne Volleyball und Querflöte.

Im August 2017 hat meine Lehre als Kauffrau EFZ am Kantonsspital St.Gallen begonnen.

"Das Kantonsspital St.Gallen ist ein cooler Ausbildungsbetrieb"

Zu Beginn meiner Lehre musste ich oft bei Unklarheiten nachfragen, inzwischen habe ich aber enorm viel gelernt, so dass ich heute genau weiss, was ich zu tun habe und wie ich meine Aufgaben erledigen soll. Nebst dem Telefondienst und dem Abrechnen von Konsilien, bin ich unterdessen auch dafür verantwortlich, Räumlichkeiten für Weiterbildungen und Präsentationen einzurichten. In Kürze darf ich sogar das erste Mal einen Schnupperpraktikanten begleiten und ihm einen Einblick in meine Tätigkeit geben. Es beeindruckt mich sehr, dass ich schon nach solch kurzer Zeit viele Arbeiten selbständig ausführen darf. Das Kantonsspital St.Gallen hat sich als toller Arbeitgeber erwiesen und bietet mir nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Schule viel Unterstützung. Im Palliativzentrum gefällt es mir sehr gut, gleichzeitig freue ich mich, im Laufe meiner Ausbildungszeit noch verschiedene andere kaufmännische Abteilungen kennenlernen zu dürfen. Ich bin sicher, dass mir noch eine coole, aber auch intensive und schöne Zeit am Kantonsspital bevorsteht.

Die schulische Ausbildung

Während ich die ersten drei Wochentage am Kantonsspital arbeite, steht jeden Donnerstag und Freitag die Berufsfachschule auf dem Programm. Mit dem "Trogenerbähnli" fahre ich an diesen Tagen nach St.Gallen und von dort mit dem Bus zum KBZ (Kaufmännisches Berufs- und Weiterbildungszentrum). Zwei meiner Mitschüler absolvieren ihre Lehre ebenfalls am Kantonsspital St.Gallen. Es gibt aber auch solche in meiner Klasse, die in ganz anderen Betrieben ihre Ausbildung machen, beispielsweise bei der Bank oder beim Departement des Innern. Gemeinsam belegen wir Fächer wie Englisch, Deutsch und Sport. Neu sind für mich die Fächer Wirtschaft & Gesellschaft, Rechnungswesen und IKA (Information, Kommunikation & Administration). Im IKA-Unterricht konnte ich bereits viel Neues lernen, was sich jeweils direkt im Arbeitsalltag anwenden lässt. Die schulische Ausbildung gefällt mir gut und stellt eine gute Ergänzung zur praktischen Arbeit am Wochenanfang dar. 

Mein Einstieg als Kauffrau EFZ

Hier am Kantonsspital St.Gallen habe ich mich rasch eingelebt. Die Arbeit gefällt mir gut und meine Arbeitskolleginnen und -kollegen sind extrem hilfsbereit. Sobald ich eine Frage habe, darf ich jederzeit meinen Berufsbildner oder sonst jemanden im Haus ansprechen. Bis im Februar bin ich in der Administration des Palliativzentrums tätig. Weil ich für die Ärzte Abrechnungen von Konsilien (patientenbezogene Kurzbeurteilungen durch Fachärzte) mache, durfte ich auch bereits mit auf den Konsiliardienst gehen. Das war für mich sehr eindrücklich, weil ich sehen konnte, was ich eigentlich genau abrechne. Nebst den Abrechnungen bin ich für das Verteilen der internen Post und die Beantwortung diverser E-Mails zuständig. Meine Mittagspause verbringe ich meistens mit meinen vier Mitlernenden im Personalrestaurant. Ergänzend zu meiner Ausbildung am Kantonsspital besuche ich am Donnerstag und Freitag die Berufsschule. Dazu aber beim nächsten Mal mehr...

Interview mit Nina

Warum hast du dich für eine Lehre als Kauffrau EFZ entschieden?

Die Lehre als Kauffrau bietet viel Abwechslung, sowie persönlichen Kontakt mit den Patientinnen und Patienten.

Was hat dich zur Lehre am Kantonsspital St.Gallen bewogen?

Mir ist es wichtig, dass meine Arbeit abwechslungsreich ist. Da das Kantonsspital St.Gallen ein sehr grosses und bekanntes Spital ist, kann ich mir vorstellen, dass die Arbeit entsprechend vielseitig sein wird.

Was für Erwartungen hast du sonst noch an deine Ausbildung?

Ich möchte viele neue Menschen kennenlernen und zudem die Herausforderungen im Arbeitsalltag erfolgreich bewältigen. Dabei hoffe ich auf viele hilfreiche Tipps meiner Kolleginnen und Kollegen.

Hast du bereits Vorstellungen, wie es nach deiner Ausbildungen weitergehen soll?

Vielleicht werde ich die Berufsmaturität (BMS) nachholen. Mal sehen auf was für einen Weg es mich bringt.