Geschichte

Klinik für Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie

Die historische Entwicklung verschiedener Fachdisziplinen ist stets eine Widerspiegelung der organisatorischen Konsequenzen einer immer höheren Spezialisierung und Subspezialisierung. Die Folgen in den Klinikstrukturen hinken häufig viele Jahre den fachinternen Entwicklungen hinterher und haben als treibende Kräfte oft das Engagement, das «Herzblut» und die Passion des Fachvertreters zur Grundlage.

Während sich die Orthopädische Chirurgie als orthopädisch-traumatologische Abteilung 1960 unter Prof. Dr. Maurice E. Müller aus der Chirurgischen Klinik löste und erst 1972 als Klinik für Orthopädie, Chirurgie des Bewegungsapparates, verselbständigte, war die rasante Entwicklung in der operativen Frakturenbehandlung und die Gründung der AO (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen) mit ihren nationalen und internationalen Erfolgen mit Zentrum um Prof. M. Müller und St. Gallen die Anlaufstelle weltweiten Interesses.

Etablierung der Handchirurgie am Kantonsspital

Parallel zu den Entwicklungen in der Orthopädie wurden diese neuen Techniken auch auf andere Körperbereiche angewandt. Dr. med. Gottfried Segmüller (1926 bis 2000), der seine chirurgische Ausbildung unter Prof. Dr. Martin Allgöwer am Kantonsspital Chur begann und sie unter Prof. Müller und Prof. Weber in St. Gallen orthopädisch vervollständigte, hatte frühen Anschluss an diese Entwicklungen gefunden...

 

Die ganze Geschichte der Handchirurgie am Kantonsspital St.Gallen finden Sie hier: