Therapie Karpaltunnelsyndrom

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Abhängig vom Ausmass der Beschwerden und dem Grad der Nervenschädigung gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Behandlung. Bei milden Formen ist eine Behandlung ohne Operation möglich.

Konservative Behandlung

Die Behandlung besteht dann in Optimierung oder Änderung der Arbeitsabläufe, Lagerungsschienen v.a. zur Nacht und entzündungshemmenden Medikamenten. Ggf. kann die Gabe von Kortison über eine Injektion in den Karpaltunnel die Beschwerden lindern. Bei Patienten, die durch die o.g. Therapie keinen Rückgang der Beschwerden erreichen, kann die Operation erfolgen.

Operative Behandlung: Ambulante Operation

Über einen ca. 2-3cm langen Hautschnitt in der Hohlhand über dem Karpaltunnel wird das Band komplett gespalten. Ggf. erfolg zusätzlich das Loslösen des Nerven von Verwachsungen (sog. "Neurolyse"). In manchen Fällen muss zusätzlich die Entfernung von Sehnengleitgewebe erfolgen, um dem Nerv noch mehr Platz zu bieten. Die Operation wird meist in lokaler Betäubung oder Armbetäubung durch geführt.

Nachbehandlung

Kompressionsverband für 2-3 Wochen. Fadenzug nach 2 Wochen.

Arbeitsausfall

Bei Bürotätigkeiten (ohne Belastung der Hand) 1-2 Tage, bei handwerklichen Berufen 3 Wochen.

Beschwerdebesserung

Die typischen v.a. nächtlichen "Karpaltunnelschmerzen" verschwinden normalerweise innerhalb von 1-2 Wochen nach Operation vollständig. Gefühlsstörungen und Kraftminderung können (je nach Grad der Nervenschädigung) über Monate oder - bei sehr schweren Fällen bzw. lang bestehendem Karpaltunnelsyndrom - dauerhaft weiterbestehen.

Krankheitsbilder

Mit der operativen Methode können folgende Krankheiten behandelt werden: