Operative Therapie bei Bruch der Mittelhandknochen

  • An folgenden Standorten
  • St.Gallen
  • Rorschach
Bei instabilen und / oder verschobenen oder verdrehten Brüchen ist meist eine operative Versorgung notwendig.

Brüche unterhalb der Gelenksköpfchen ohne direkte Gelenksbeteiligung können meist minimalinvasiv über einen ca. 1cm grossen Schnitt mit längs in den Knochen eingebrachten Drähten versorgt werden. Die meisten sonstigen Brüche müssen jedoch offen eingerichtet werden. Hierbei kommen dann zum Halten der Brüche meist kleine Platten und Schrauben aus unlegiertem Titan zur Anwendung.

Spitalaufenthalt

In der Regel eine Nacht

Nachbehandlung

Am Unfalltag erfolgt meist zur Abschwellung zunächst die Anlage einer normalen Gipsschiene. Nach weitestgehender Abschwellung (normalerweise ca. 4-6 Tage) kann dann die Operation erfolgen. In Einzelfällen (z.B. offene Brüche) kann auch eine sofortige Operation notwendig sein. Nach der Operation erfolgt nochmals die Anlage einer neuen Gipsschiene. Diese wird Im Rahmen der ersten Verlaufskontrolle (i.d.R. nach ca. 7 Tagen) durch eine individuell angefertigte Kunststoffschiene (siehe Bild bei konservativer Behandlung) ausgetauscht. Die Kunststoffschiene ist dann bis zum Ende der sechsten Woche nach Unfall zu tragen. Verlaufskontrollen erfolgen i.d.R. nach 7-14 Tagen sowie 6 Wochen.

Arbeitsausfall (ab OP-Datum)

Ca. 1 Woche für Bürotätigkeiten (ohne Belastung der Hand), 6-8 Wochen für handwerkliche Tätigkeiten.

Krankheitsbilder

Mit der Operation können folgende Krankheitsbilder behandelt werden: