Behandlung der Daumensattelgelenksarthrose

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Im Frühstadium der Erkrankung ist häufig eine konservative Behandlung mit Ruhigstellung oder Corticoideinspritzung möglich. Bei anhaltenden Beschwerden wird in der Regel die Operation empfohlen.

Konservative Methode

Die konservative Behandlung ist mit Ruhigstellung oder Corticoideinspritzung möglich.

Operation

Bei den meisten Patienten wird hierbei das grosse Vieleckbein (Os trapezium) entfernt und der Daumenstrahl mit einem Teil einer körpereigenen Sehne am Zeigefingerstrahl aufgehängt. Zusätzlich wird der durch die Knochenentfernung entstandene Hohlraum mit dieser Sehne aufgefüllt.
Diese Operation wird als Resektions-Suspensions-Interpositions-Arthroplastik nach Epping bezeichnet.

Nach der Operation ist eine vierwöchige Ruhigstellung in einer Daumengipsschiene erforderlich. Mit einem Belastungsaufbau des Daumens kann meist 8 Wochen nach der Operation wieder begonnen werden.

Versteifung des Daumensattelgelenkes

Bei Patienten mit hohem Kraftanspruch an ihre Hand kann alternativ hierzu die Versteifung des Daumensattelgelenkes mit einer Platte und Schrauben durchgeführt werden. Auch bei dieser Operation ist eine Gipsruhigstellung und ein nur schrittweiser Belastungsaufbau erforderlich.