Informationen zum Coronavirus für Zuweiser

Auf dieser Seite finden Zuweisende die für sie relevanten, aktuellen Coronavirus-Massnahmen des Kantonsspitals St.Gallen.

Aktuelle Corona-Situation am KSSG

Per 3. September 2021 waren am Kantonsspital St.Gallen 38 Covid-Patientinnen und Patienten hospitalisiert, 17 davon müssen auf der Intensivstation behandelt werden. Die meisten von diesen 17 Covid-Intensiv-Patienten werden beatmet und werden noch mehrere Tage lang, wenn nicht sogar Wochen einen IPS-Platz benötigen. Bis auf eine Person sind alle nicht geimpft. Die Lage ist angespannt. Die Medizinischen Intensivstation (MIPS) ist voll und auf der Chirurgischen Intensivstation (CHIPS) sind an vielen Tagen ebenfalls nur noch wenige Betten verfügbar. Diese kleine Flexibilität ist unabdingbar für die Aufnahme der Patientinnen und Patienten aus dem OP-Programm und für Notfälle.

Doch die Anzahl Betten oder Beatmungsgeräte sind nicht das Problem. Die wirklich limitierte Ressource ist das ausgebildete Fachpersonal vor allem auf den Intensivstationen, aber auch auf der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA). Die Personalknappheit hat sich gegenüber den vorangegangenen Wellen in diesen Bereichen nochmals verschärft. Was kaum erstaunt, wird doch dieses Personal nun schon seit eineinhalb Jahren ganz besonders gefordert.

Seit dem Ende der Schulsommerferien und dem damit verbundenen markanten Anstieg der Covid-Hospitalisationen befindet sich die Corona-Taskforce des Kantonsspitals St.Gallen wieder im stetigen Austausch mit den Kliniken, den Departementen und der OP-Kommission. Gemeinsam werden Wege gesucht, wie die Kapazitäten von Beatmungs- und IPS-Plätzen erhöht werden können, ohne dass es zu grossen Verschiebungen im OP-Programm kommt. Das ist ein extremer Kraftakt. Wir wollen den Status nahe beim Normalbetrieb so gut es geht und so lange wie möglich aufrecht halten. Das erreichen wir, indem wir Patientinnen und Patienten für gewisse nicht dringliche elektive Eingriffe etwas später aufbieten, sodass wir auf den Stationen der chirurgischen Kliniken insgesamt vorübergehend rund 30 Betten weniger betreiben. Sie als zuweisende Ärztinnen und Ärzte sowie die Patientinnen und Patienten sollen von den Einschränkungen aber so wenig wie möglich spüren. Zuweisungen können ganz normal erfolgen.

Long-Covid-Patienten: Zentrale Anlaufstelle

Für die Zuweisung von Patientinnen und Patienten mit Long-Covid-Symptomen - unspezifische Beschwerden mit Notwendigkeit einer multidisziplinären Abklärung und Behandlung - besteht am Kantonsspital St.Gallen eine zentrale Anlaufstelle. Zuweisungen können via E-Mail longcovid@kssg.ch oder telefonisch unter 071 494 33 55 erfolgen. Anfragen werden von der Disposition des Lungenzentrums triagiert. Patientinnen und Patienten mit spezifischen Symptomen können den entsprechenden Kliniken immer auch direkt zugewiesen werden.

 

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus entnehmen Sie bitte der Homepage des BAG oder der KSSG-Seite Informationen zum Coronavirus.