Informationen zum Coronavirus für Zuweiser

Auf dieser Seite finden Zuweisende die für sie relevanten, aktuellen Coronavirus-Massnahmen des Kantonsspitals St.Gallen.

Aktuelle Massnahmen am Kantonsspital St.Gallen
(Stand 12.11.2020)

Zusätzliche Intensivplätze geschaffen

Um den Betrieb der zusätzlichen Intensivplätze sicherzustellen, wurde die OP-Tätigkeit am Kantonsspital St.Gallen reduziert. Insbesondere elektive, nicht-dringliche Eingriffe, die eine IPS- oder Beatmungskapazität beanspruchen, werden bis auf Weiteres verschoben. Das können zum Beispiel einzelne neurochirurgische oder kardiologische Eingriffe sein. Betroffene Patientinnen und Patienten mit bestehenden Terminen werden direkt durch die entsprechende Klinik informiert. Zudem wurden die Intensiv- und Aufwachstationen personell verstärkt. Damit ist gewährleistet, dass alle Patientinnen und Patienten, die aktuell zwingend einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, jederzeit optimal behandelt und betreut werden können.

Die Anzahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen des Kantonsspitals St.Gallen ist seit einigen Tagen auf hohem Niveau stabil und es stehen auch auf den Bettenstationen genügend Kapazitäten zur Verfügung. Deshalb sind vorerst keine zusätzlichen Betriebsreduktionen nötig. Die Taskforce Coronavirus des Kantonsspitals St.Gallen analysiert und beobachtet die weitere Entwicklung zusammen mit der OP-Kommission aber genau. Auf erneut stark ansteigende Zahlen könnte man mit entsprechenden zusätzlichen und bereits vorbereiteten Massnahmen schnell reagieren.

Zuweisende Ärztinnen und Ärzte können ihre Patientinnen und Patienten also ganz normal zuweisen. Für allfällige Terminfragen im Zusammenhang mit den aktuellen Massnahmen wird die bestmögliche Lösung gesucht. Die Kapazitäten für alle medizinischen Notfälle bleiben jederzeit erhalten, akut erkrankte Personen können und sollen jederzeit ohne Bedenken das Spital aufsuchen.

Maskentragepflicht auch auf Spitalgelände

Auf der Grundlage des Bundesratsbeschlusses vom 28. Oktober 2020 hat die Taskforce des Kantonsspitals St.Gallen beschlossen, die allgemeine Maskentragepflicht auch auf das Spitalgelände auszuweiten. Damit gilt am Kantonsspital St.Gallen an allen drei Standorten in sämtlichen Innenräumen und auch auf dem Spitalgelände eine Maskentragepflicht. Stationäre Patientinnen und Patienten, die im Patientenzimmer im Bett liegen, sind von der Maskentragepflicht ausgenommen.  

Besuchsverbot in St.Galler Spitälern bis vorerst 16.12.2020

Der Kanton St.Gallen hat zudem auf Antrag der Spitäler ein Besuchsverbot in den St.Galler Spitälern beschlossen, das vorerst bis 16. Dezember 2020 gilt. Ausnahmen gelten für besondere Patientensituationen. Dazu gehören zum Beispiel Partner von Gebärenden (vor während und nach der Geburt), Besuche bei Patientinnen und Patienten mit längerem Spitalaufenthalt sowie auf Intensivstationen oder Besucher von palliativen Patientinnen und Patienten. Sollten Patientinnen und Patienten aus einem ausserordentlichen Grund Besuch empfangen wollen, so können sie sich an die Stationsleitung wenden, damit eine Lösung für sie gefunden und ein Besuch erlaubt werden kann.

Begleitpersonen

Aufgrund der aktuellen Lage werden die Patientinnen und Patienten gebeten, für ihren ambulanten/stationären Termin auf Begleitpersonen möglichst zu verzichten. Wer zwingend auf eine Begleitung angewiesen ist, darf sich von max. einer Person begleiten lassen.

 

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus entnehmen Sie bitte der Homepage des BAG oder der KSSG-Seite Informationen zum Coronavirus.