Gebärmutterhalskrebs Diagnostik

Zervixkarzinom

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Adäquate Diagnostik ist die Voraussetzung für jegliche Therapieempfehlung.

Magnetresonanztomographie

Im Juni 2009 wurde vom FIGO-Komitee die klinische FIGO-Einteilung revidiert und erstmals, auch wenn die klinische Stadieneinteilung davon unberührt bleibt, der Einsatz moderner bildgebender Verfahren befürwortet. Wobei hier besonders auf den Stellenwert der Magnetresonanztomographie (MRT) in der Beurteilung wichtiger Prognosefaktoren (Tumorgrösse, Befall der Parametrien/Beckenwand, Organinvasion) hingewiesen wird. MRT-Guidelines für die Untersuchungsvorbereitung, für optimale Bildsequenzen und Befundung wurden jüngst vom Subkomitee der European Society of Urogenital Radiology (ESUR) erarbeitet.

Positronen-Emissions-Tomographie (PET) / PETComputertomographie (PET-CT)

Neben dem MRT rückt die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bzw. die PETComputertomographie (PET-CT) zur Beurteilung der juxtaregionären Tumorausbreitung als auch als Werkzeug im Rahmen der Therapiebeurteilung und Nachsorge immer mehr in den Vordergrund. Ein zusätzlicher Vorteil der PET-CT-Untersuchung liegt in der möglichen Gesamtbeurteilung einer hämatogenen Metastasierung, so dass auf den Einsatz eines Computertomogramms des Beckens/Abdomens und eines Thoraxröntgens verzichtet werden kann. Zur Beurteilung der Ausbreitung des Primärtumors ist das MRT des Beckens jedoch unabdingbar.