Laserzentrum

Das Laserzentrum des Kantonsspitals St. Gallen ist ein spezialisierter Bereich der Medizin und gehört der Klinik für Chirurgie an. Unterschiedlichste Veränderungen der Haut wie zum Beispiel gutartige Pigmentanomalien oder Warzen können mittels Laserbestrahlung behandelt werden. Laserchirurgische Eingriffe werden überwiegend ambulant durchgeführt.

Unsere Erfahrung

Als Teil der Klinik für Chirurgie ist das Laserzentrum komplett ins Kantonsspital St.Gallen integriert. Die Beratung der Patienten erfolgt in starker interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den zuständigen Abteilungen, wie der Dermatologie/Allergologie. Nebst der Betreuung und Beratung nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen, setzt das Kantonsspital St.Gallen auf den zielgerichteten Einsatz von medizintechnischen Systemen.

Diagnostik

Die Diagnostik beginnt in der Sprechstunde für Laserchirurgie, in welcher die Beurteilung und die Indikationsstellung für eine Laseranwendung stattfinden. Zudem werden alternative Behandlungsmethoden ausführlich besprochen. Die Ausgangslage wird mittels einer Fotodokumentation festgehalten.

Weitere Informationen

Zu beachten gilt:

Vor der Laserbehandlung

Vor der Laserbehandlung wird das Exponieren der betroffenen Hautstelle in der Sonne bzw. der im Solarium für acht Wochen vor Behandlung nicht empfohlen. Zum Zeitpunkt der Lasertherapie soll kein Make-up getragen werden. Da das Laserlicht unter anderem auch von Hautpigmenten aufgenommen und diese dadurch zerstört werden, sollten die zu behandelnde Hautstellen möglichst nicht vorgebräunt sein.

Nach der Laserbehandlung

Im Anschluss an eine Laserbehandlung können Rötungen, Schwellungen, kleine Blutergüsse und Krustenbildungen auftreten. Diese bilden sich meistens schnell von alleine zurück.

Nach einer Laserbehandlung sollten die behandelten Stellen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und kein Solarium besucht werden. Damit kann eine Pigmentverschiebung verhindert werden und dadurch das Risiko eines schlechteren kosmetischen Ergebnisses. Pigmentverschiebungen bilden sich oft auch von allein zurück.

 

Folgende Hautveränderungen können mittels Laserbestrahlung behandelt werden:

  • Angiome (Blutschwämmchen)
  • Teleangiektasien (erweiterte Äderchen)
  • Naevus flammeus (Feuermal)
  • Rosacea [B]
  • Besenreiservarizen und retikuläre Varizen
  • Gutartige Pigmentanomalien (Altersflecken, Café au lait, Lentigines [C])
  • Xanthelasmen (Fetteinlagerungen der Haut)
  • Gutartige Hauttumore
  • Hautfalten
  • Warzen aller Art (auch Feigwarzen)
  • Narben (Akne [F], Keloide [D], Striae [E])
  • Neurofibromatose (M. Recklinghausen)
  • Haarentfernung [A]

Laserzentrum

Laser ist die Abkürzung für „Light Amplification by Stimulated Emmission of Radiation“, zu Deutsch „Lichtverstärkung durch angeregte Strahlung“. Das Licht des Lasers besteht, anders als das Sonnenlicht, aus einer einzigen Wellenlänge, die mit hoher Intensität auftrifft und in Wärme umgewandelt wird.

Kontinuierlich betriebene Laser verwendet man zum Schneiden, Koagulieren und Verdampfen von Gewebe. Bei gepulsten Lasern, also Lasersysteme mit sich wiederholenden kurzen Lichtimpulsen, dringen die Strahlen in die Haut ein und zerstören verschiedene Gewebestrukturen, die im Bereich des entsprechenden Laserlichtes liegen. Dabei wird das umliegende Gewebe meistens geschont.

Man unterscheidet grob zwischen Gefässlaser, Pigmentlaser, Epilationslaser und chirurgischem Laser.