Qualitätssicherung und wissenschaftliche Tätigkeit

An den Kliniken für Chirurgie werden zahlreiche klinische Forschungsprojekte durchgeführt. Des weiteren werden Daten zur Qualitätssicherung erhoben, beispielsweise die Häufigkeit von Wundinfektionen.

 Mit diesen Daten können wir die Qualität der medizinischen Betreuung überprüfen und die Wirksamkeit neuer Behandlungsformen untersuchen. Die Auswertung der Daten erfolgt so weit möglich in anonymisierter Form, das heisst Name, Adressdaten und Geburtsdatum sind nicht in den Daten enthalten. In einigen Fällen kann jedoch die Identität von Patienten für Rückfragen über eine Schlüsselnummer bestimmt werden (sogenannte pseudonymisierte Daten). Diese Aufhebung der Anonymität ist nur wenigen, dafür berechtigten Personen erlaubt.

Grundsätzlich muss jeder Patient der Verwendung seiner Daten für Forschung und Qualitätssicherung zustimmen. Aus diesem Grund erhalten Sie bei Eintritt in die Kliniken für Chirurgie ein Formular zur Unterschrift, in dem Sie Ihre Zustimmung geben oder aber auch die Verwendung Ihrer Daten ablehnen können. Ihre Zustimmung ermöglicht es uns, unseren hohen Qualitätsstandard weiterhin beizuhalten und modernste Behandlungsmethoden anbieten zu können.

Für die Verwendung Ihrer anonymen (beziehungsweise pseudonymisierten) Daten für Forschung und Qualitätssicherung verfügen die Kliniken für Chirurgie über eine „Generelle Bewilligung zur Offenbarung des Berufsgeheimnisses im Sinne von Art. 321bis StGB zu Forschungszwecken im Bereich der Medizin und des Gesundheitswesens“ des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Zudem muss die Ethikkommission des Kantons St.Gallen für jedes Projekt, das Patientendaten verwendet, eine Zustimmung erteilen.