Fachbegriffe

Wir haben Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe im Zusammenhang mit unserer täglichen Arbeit aufgelistet. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie einen Begriff nicht verstehen oder weitere Fragen haben - wir sind gerne für Sie da.

Analgesie

Aufhebung der Schmerzempfindung durch Medikamente

BIPAP

Engl. Bilevel positive airway pressure. Eine kontrollierte Beatmungsart, bei der der Patient mit einem Beatmungsgerät kontrolliert beatmet wird.

Bronchoskopie

Luftröhrenspiegelung/Lungenspiegelung

Untersuchung der Bronchien mittels eines Instrumentes (Bronchoskop).
Mit diesem Instrument können die Bronchien untersucht und/oder Schleim gezielt abgesaugt werden.

CHIPS

Abkürzung für Chirurgische Intensivpflegestation. Intensivstation für sämtliche chirurgische Disziplinen. Neben der CHIPS gibt es im Kantonsspital St.Gallen auch eine MIPS (medizinische Intensivpflegestation) für die Disziplinen der Inneren Medizin.

CPAP

Engl. Continuous positive airway pressure. Eine druckunterstützte Spontanatmung, bei der der Patient selber atmen kann, aber durch das Beatmungsgerät unterstützt wird.

Cystofix

Urinableitung durch einen Katheter, der durch die Bauchdecke in die Blase eingelegt wird.

Dauerkatheter/DK

Urinableitung mittels eines Katheters, der durch die Harnröhre in die Blase eingeführt wird (siehe auch Cystofix).

EKG

Elektrokardiogramm. Ableitung der Herzströme zur Überwachung der Herzfrequenz und des Herzrhythmus. Das EKG gehört zur Standardüberwachung auf einer Intensivstation.

ICP

Intra Cranial Pressure. Hirndruck - bei der Messung wird der Hirndruck mittels einer Sonde gemessen.

IVAC / Volumed

Infusionspumpe, mit der kontinuierlich eine bestimmte Flüssigkeitsmenge infundiert wird. Wird vor allem für grössere Flüssigkeitsmengen eingesetzt, wogegen der Perfusor für kleinste Mengen im Einsatz steht.

Liquordrainage

Ableitung von Hirnwasser duch eine Sonde. Je nach Krankheit wird das Hirnwasser direkt im Hirn oder im Rückenmark abgeleitet.

NIV

Nicht invasive Ventilation. Beatmung ohne künstlichen Zugang, sondern mit einer Beatmungsmaske. Wird zur Therapie oder Vorbeugung eingesetzt.

PEG

Abkürzung für Perkutane Endoskopische Gastrostomie
- Perkutane (durch die Haut)
- Endoskopische (mit Hilfe einer Magenspiegelung)
- Gastrostomie (Öffnung in den Magen)

Dabei wird eine dünne Ernährungssonde durch die Haut in den Magen eingeführt. Diese ist oft vor allem bei Schluckproblemen nötig.

Durch die Ernährungssonde ist eine sichere und adäquate Ernährungs- und Flüssigkeitsgabe möglich. Auch können Medikamente über die Sonde verabreicht werden.

Perfusor

Infusionspumpe, bei der Medikamente kontinuierlich und in kleinsten Mengen verabreicht werden können.

Periduralanalgesie/anästhesie (PDA)

Rückenmarknahe Schmerztherapie. Durch einen Katheter wird das Schmerzmittel in den Epiduralraum des Rückenmarks verabreicht.

PiCCO

Pulscontour Continous Cardiac Output. Ein gering invasives Monitoring zur Messung der Hämodynamik.

PRISMA

Ein Gerät, das zur Dialyse (Blutwäsche) benutzt wird.

Respirator/Respi

Gerät zur künstlichen Beatmung. Die Beatmung wird ganz oder teilweise vom Gerät übernommen.

Sedation

Behandlung mit Beruhigungsmitteln. Je nach Diagnose werden diese Medikamente in geringen bis hohen Dosen eingesetzt.

Tracheotomie

Luftröhrenschnitt und Einführen eines Beatmungsschlauches. Nötig bei bestimmten Operationen oder bei länger dauernder Beatmung.

Tubus

Beatmungsschlauch

Der Tubus wird durch den Mund (seltener durch die Nase) in die Luftröhre eingeführt und ermöglicht eine Beatmung durch das Beatmungsgerät.

Vasoaktiva

Medikamente, die in kleinsten Mengen auf die Gefässe wirken, vor allem zur Therapie von tiefen Blutdruckwerten.

ZVK

Zentraler venöser Katheter. Ein Kunststoffkatheter, der in ein grösseres Gefäss gelegt wird. Auf der Intensivstation werden meist mehrlumige Katheter verwendet, da viele Medikamente verabreicht werden, die nicht zusammen verabreicht werden dürfen. Dient auch zur künstlichen Ernährung via Vene und zur Messung vom zentralen Venendruck.