Medikamentöse Behandlung

Die Onkologie ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin und beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Erkrankungen. Gut ausgebildete Onkologen sind meist auch Fachärzte für Innere Medizin und damit vertraut, den Körper und den Menschen als Ganzes zu sehen. Onkologen arbeiten interdisziplinär, also fachübergreifend. Sie haben Kenntnisse anderer Fächer wie (plastische und rekonstruktive) Chirurgie, Radiologie, Pathologie/Molekularbiologie, Integrative Medizin, Genetik usw., um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Die Bemühungen zielen darauf hin, den Krebs zu verhindern oder zu heilen, seine Ausbreitung im Körper zu unterdrücken; wichtig ist, die Tumoreigenschaften (= Biologie) und die Risikofaktoren zu kennen und zu erkennen. Durch die Therapien soll entweder das gesamte Tumorgewebe entfernt/zerstört werden oder, falls nicht mehr möglich, das Tumorgewebe zu verkleinern. Das Ziel ist dann, die Lebenszeit zu verlängern und Beschwerden durch den Tumor zu reduzieren bei einer möglichst guten Lebensqualität.

Über die Reihenfolge und die Art der Behandlung entscheidet das sogenannte Tumorbord, ein Gremium, in welchem alle Spezialisten der Brustkrebsbehandlung anwesend sind. Im Detail wird der Patientin individuell der Nutzen und die Risiken einer medikamentösen Therapie erläutert.