Bösartige Brusterkrankungen: Brustkrebs

Brustkrebs entsteht durch eine unkontrollierte Zellteilung im Brustdrüsengewebe. Das unkontrollierte Wachstum ist eine der gefürchteten Eigenschaften der Krebszelle. Die zweite besteht in der Fähigkeit sich im Körper auszubreiten und in entfernten Organen Absiedelungen (Metastasen) zu entwickeln. Je grösser der bösartige Knoten, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit der Absiedelungen. Je nachdem aus welcher Gewebeart die Krebszelle entsteht, unterscheidet man unterschiedliche Formen von Brustkrebs. 

Die beiden häufigsten Typen sind das duktale Karzinom, welches aus den Milchgängen (Ductuli) entsteht und das lobuläre Karzinom aus den Drüsenläppchen. Es gibt noch Mischtypen und eine Vielzahl von selteneren Arten. Je nach Größe des Tumors (Knotens) und nach Ausmass des Lymphknotens- und Organbefalls lässt sich Brustkrebs in verschiedene Erkrankungsstadien einteilen.

An der Oberfläche der Brustkrebszellen können verschiedene Eigenschaften bestimmt werden. Je nach Merkmal wird die notwendige Therapie für die Patientin zusammengestellt. Wichtig ist zu wissen, dass Brustkrebs lediglich in den seltensten Fällen nur durch eine alleinige Operation behandelt werden kann.

Die drei Säulen bei der Behandlung von Brustkrebs

  1. Operation
  2. Bestrahlung
  3. Medikamentöse Behandlung

Die Behandlungsschritte können zeitlich unterschiedlich angeordnet sein. So wird beispielsweise bei Frauen mit sehr großen Knoten häufig zur Verkleinerung des Tumors eine Vorbehandlung durchgeführt und die Operation erst zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt.